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Der Trainer blickt zurück auf die letzten Monate (II)

Der Rest unseres Interviews mit Maik Schutzbach, dem Cheftrainer unserer Fußballer. Ganz am Ende auch ein kleiner Blick voraus, mit aktuellen Terminen.

Wie ist der Kontakt zu Trainern/Betreuern der 2./3. Mannschaft (SG)? Trainiert ihr noch zusammen? Wie kann die Verzahnung gelingen, wie Spieler aus der Zweiten den Sprung nach oben schaffen?

Den Kontakt würde ich als sehr gut bezeichnen. Wir Verantwortlichen sind uns alle einig, dass wir im Aktivenbereich die Spieler der 3 Mannschaften wieder näher aneinander führen möchten. Hierfür haben wir uns entschieden das Training am Mittwoch am selben Trainingsort durchzuführen. Die ersten 30 Minuten trainieren wir alle gemischt und zusammen. Nach dem Training findet dann jede Woche eine gemeinsame Besprechung statt, bei dem wir Trainer einen kurzen Abriss zu den Spielen vom vergangenen Wochenende geben und die Abteilungsleiter oder Vorstände auch die Möglichkeit haben organisatorische Dinge anzusprechen. Am Ende liegt es aber natürlich auch an den Spielern, wie sie zu der ganzen Sache stehen und die Dinge annehmen. Wir wissen nicht, ob ein Zusammenhalt zwischen den Teams wie vor vllt. 15-20 Jahren heutzutage überhaupt noch möglich ist, aber der Versuch ist es allemal wert.

Durch den permanenten Austausch mit Uwe Braun und Matthias Heni besteht für jeden Spieler die Möglichkeit sich für “größere” Aufgaben zu empfehlen. Mit dem inzwischen erreichten Niveau der SG I haben vor allem junge Spieler die Möglichkeit jedes Wochenende auf einem ordentlichen Niveau zu spielen, was für ihre Entwicklung ungemein wichtig ist. Um sich an das Landesliganiveau heranzutasten braucht es nämlich vor allem drei Dinge: Spielpraxis, Fleiß und Geduld.

Du bist ja auch -wo immer möglich- aufmerksamer Beobachter der Jugendspiele. Was sagst Du zum JFV allgemein und speziell zum Abschneiden der A-Junioren in der Verbandsstaffel?

Die Jugendarbeit ist die Basis eines Vereins. Ich finde es großartig was die Menschen beim JFV leisten und auf die Beine stellen. Dennoch ist es schade, dass die Last nicht auf mehr Schultern verteilt werden kann, weil immer weniger Leute bereit sind sich ehrenamtlich zu engagieren. Dieses Problem spiegelt aber eine Entwicklung in unserer Gesellschaft wieder und ist nicht exklusiv dem JFV vorbehalten. Vielen ist noch nicht bewusst, dass sich wieder mehr Menschen einbringen müssen, damit auch die nächsten Generationen die Möglichkeit bekommen, für einen verhältnismäßig geringen finanziellen Aufwand 2-3x die Woche Fußball spielen zu können. Und wenn ich bspw. mitbekomme, dass Spiele abgesagt werden müssen, weil es an Fahrern fehlt, dann finde ich das traurig. Wenn Jugendtrainer zukünftig nicht besser entlastet werden, wird das Vereinsleben in der bisherigen Form leider aussterben. Es wäre schade, wenn sich der Fußball im Jugendbereich in der Zukunft dann nur noch in kommerziellen Fußballschulen abspielen würde und somit nicht mehr jedes Kinde die Möglichkeit hätte ein geleitetes Training zu bekommen.

Um aber wieder auf das Positive zurückzukommen, kann ich jedem nur wärmstens empfehlen sich die Jugendspiele des JFV anzuschauen. Unsere Jugendmannschaften spiel sehr ansprechenden und engagierten Fußball. In der vergangenen Saison durfte der JFV mit gleich zwei Mannschaften zum Pokalfinaltag nach Rottweil reisen. Ein unvergesslicher Tag für alle die dabei waren.

Das Abschneiden der A-Junioren in der Verbandsstaffel ist meines Erachtens nicht hoch genug zu bewerten. Die bislang erreichte Punktzahl ist das eine, aber die Art und Weise wie sich die Mannschaft Woche für Woche entwickelt ist sensationell. Sicherlich ein großer Verdienst des Trainerduos Wolfgang Kunz und Gustl Alfidi. Ich bin absolut überzeugt, dass diese Mannschaft noch besser werden und viele tolle Spiele in der Rückrunde abliefern wird.

Was steht jetzt in der Winterpause an, Hallentraining/Hallenturniere? Wann und wie geht es draußen weiter?

Wir haben die Spieler ganz bewusst direkt nach dem letzten Spiel in die Winterpause geschickt. Die Akkus waren leer und sollen jetzt erstmal wieder richtig aufgeladen werden. Was die Hallensaison angeht überlassen wir das den Spielern weitestgehend selbst. Für zwei Turniere (am 13.01.2019 GVV-Pokal in Fridingen und am 20.01.2019 AESCULAP-Cup in Tuttlingen) haben wir gemeldet. Trainings werden spontan von der Mannschaft organisiert, da halten wir uns raus. Ab dem 14.01.2019 beginnt dann eine zweiwöchige konditionelle Vorbereitungsphase, in der wir ausschließlich Lauf- und Kräftigungseinheiten machen werden Trainingsauftakt auf dem Platz wird dann am 28.01. sein. Wir hoffen natürlich, dass die Witterungsbedingungen mitspielen und wir überwiegend auf dem Platz trainieren können. Vom 15.02. bis 17.02. geht es dann noch in ein Wochenendtrainingslager in der Nähe von Freiburg bevor zwei Wochen später das erste Pflichtspiel ansteht.

 

 

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