Vereinshistorie

Die Gründung

Der Verein VfL (Verein für Leibesübungen) Mühlheim e.V. 1930 wurde durch den Zusammenschluss der beiden Vereine, Ring und Stemmclub (gegründet 1911) und dem Fußballclub FC Pfeil (gegründet 1914) im Jahre 1930 gegründet.

Der Verein bestand nun aus zwei Abteilungen , Ringen und Fußball. Das Vereinsleben wurde durch den Krieg fast zum Stillstand gebracht. Nach dem Krieg kam das Vereinsleben nur schwer in Gang.

Die Ringerabteilung richtete Anfang der 50er Jahren einige Turniere aus bevor sie an Runden-kämpfen teilnahmen. Sportliche Höhepunkte der Ringer war der zweimalige Aufstieg in die Baden-Württembergische Ringer-Oberliga (1979 und 1987) . Diese konnte aber jeweils nur zwei Jahre gehalten werden. Dann kam der Fall bis in die Bezirksliga. Aufstieg in die Landesliga und dann Verbandsliga. Dieses Jahr wurde die Mannschaft kurz vor Rundenbeginn zurückgezogen. In der Vorbereitung auf die Runde kamen zu Teil nur 2-3 Ringer in Training. Um unseren Zuschauern nicht mit undiskutablen Leistungen aufzuwarten entschlossen wir uns zu diesem unrühmlichen Schritt. Die Verantwortlichen werden alles daran setzen, den Ringsport in Mühlheim aufrecht zu erhalten. In der Jugend sieht es gar nicht so schlecht aus. Hier bilden wir seit einiger Zeit eine erfolgreiche Kampfgemeinschaft mit dem ASV Nendingen.

Die Fußballer traten 1951 wieder richtig in Erscheinung, sie richteten erstmals ein Turnier aus, an dem eine ausländische Mannschaft ( aus der Schweiz ) teilnahm. Dies galt zur damaligen Zeit als Pioniertat. Die Mannschaft spielte lange in der damaligen A-Klasse bis sie nach einem verlorenem Entscheidungsspiel den Weg in die B-Klasse (heutige Kreisliga A) antreten musste. Erst 1985 gelang es in die Bezirksliga aufzusteigen, aus der man 3 Jahre später wieder absteigen musste. Noch ein Jahresgastspiel in der Bezirksliga gab man in dem Jahr 1995/96.Dann spielte die erste Mannschaft lange in der Kreisliga A, die zweite mit wechselten Erfolgen in der Kreisliga B. Im neune Jahrtausend sollte sich aber alles ändern….

In den 30er Jahren wurde eine Baracke neben dem Sportplatz erstellt. Die nach und nach zu einem Sporthaus mit Umkleideräumen mit Waschmöglichkeiten und Gaststätte Ausgebaut wurde. 1987 wurde ein Komplettumbau mit Vergrößerung der Räume vorgenommen. Der Umbau wurde von den Mitgliedern, die insgesamt 6000 Arbeitsstunden geleistet haben, fertiggestellt. Nur kurz dauert die Freude über den gelungenen Umbau. Nur sechs Wochen nach der Einweihung, in der Nacht vom 6. November 1988, brannte das Sporthaus bis auf die Grundmauern nieder. Dies war der schlimmste Schlag in der Vereinsgeschichte. Der Verein stand vor dem „Nichts”. Pokale, Bälle, Trikots, wichtige Dokumente, alles verbrannte. Durch zahlreiche beispiellose Spendenaktionen und das Eintreten der Gebäudebrand-Versicherung konnte der Verein den Wiederaufbau in Angriff nehmen. Ein Jahr später hatte der Verein wieder ein „Zuhause”. Die Vereinsgaststätte wird von den Mitgliedern bewirtet.

1926 baute der Verein den ersten Rasenplatz. 1971 folgte der Neubau des Platzes. 1982 wurde mit Hilfe eines Fördervereins einen Hartplatz (Tennenplatz) gebaut. 1992 wurde der Trainingsplatz neu gebaut, sowie ein Rasen Kleinspielfeld erstellt. Somit verfügt der Verein ausreichend Möglichkeiten um Fußball zu spielen. 1984 kam mit der Freizeitsportgruppe eine neue Abteilung dazu, um den Ansprüchen der breiten Bevölkerung gerecht zu werden. 1985 wurde die Abteilung Badminton ins Leben gerufen, die bis vor wenigen Jahren noch bestand.

 

100 Jahre Fußball in Bildern

Umbruch

Der große Umbruch im Vereinsleben, sprich Vereinsführung und Ausschuss begann 1993. Viele ältere Mitglieder waren nicht mehr bereit ehrenamtliche Ämter auszuführen. Der Verein hatte das Glück, dass viele jüngere Mitglieder bereit waren ehrenamtliche Aufgaben zu übernehmen. So hatte der 26 „Mann” große Ausschuss ein Durchschnittsalter von 33 Jahren.

Die Freizeitsportgruppe wurde erweitert mit Aerobic (1994) Rückenschule (1997) Step-Aerobic und Kinder-Fitness (1999), Freizeitfußball (1998 ). Dieses breite Angebot kam bei der Bevölkerung gut an. Der Verein hatte in der Zeit von 1993 bis 1999 einen guten Mitglieder Zuwachs.