…zumindest in Zimmern, wo unsere Erste mal wieder auf dem Kunstrasen antreten musste. Schade war es, dass die Gastgeber keine hellen, bunten Bälle da hatten, das hätte dem farblosen Spiel vermutlich gut getan und für die Zuschauer, die im bescheidenen Flutlicht die dunkle Kugel kaum verfolgen konnten, wäre es ein Segen gewesen! Unser Team verkaufte sich dennoch gut, ein typisches Remisspiel wurde dennoch leider knapp verloren.
Landesliga: SV Zimmern – VfL Mühlheim 1:0 (1:0)
Gegenüber dem Heimspiel gegen Nehren zeigte unsere erste Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung und trat vor allem im Defensiv- und Zweikampfverhalten stark verbessert auf. Letztlich reichte aber auch dies nicht um in Zimmern etwas Zählbares mitzunehmen, denn die Heimmannschaft war in den entscheidenden Situationen einfach cleverer. Die erste Halbzeit in diesem Derby war ausgeglichen mit kleineren Torchancen auf beiden Seiten. Das Geschehen spielte sich jedoch über weite Strecken im Mittelfeld ab. Das erste wirkliche Highlight des Spiels folgte in der 43. Spielminute als der Zimmerner Torjäger sich den Ball im Mittelfeld erkämpfte, sich mit seiner Schnelligkeit durch unsere Abwehr tankte und den Ball über Torwart Markus Gerstner ins Tor beförderte. Ein Rückstand der zum einen vermeidbar war und zum anderen auch zu einem psychologisch sehr ungünstigen Zeitpunkt fiel.

Mit diesem Rückstand ging es dann auch in die Pause. Auch direkt nach der Halbzeit änderte sich das Bild zunächst nicht, mit fortlaufender Spieldauer wurde unsere Mannschaft jedoch überlegen und drängte Zimmern tief in deren eigene Hälfte. In der 65. Spielminute hätte diese Überlegenheit fast zum Ausgleich gereicht als nach einem Eckball Leonardo Schilacci frei am langen Pfosten zum Kopfball kam jedoch aber nicht den nötigen Druck hinter den Ball brachte und somit der Torhüter klären konnte. Kurz darauf (68.) scheiterte Max Drössel nach schöner Einzelleistung am Außennetz. In der 80. Minute hatte Andreas Komforth den Ausgleich auf dem Fuß, sein schöner Schuss von der Strafraumgrenze wurde aber im letzten Moment noch von einem Zimmerner Abwehrspieler geblockt. Auch wenn Trainer Andreas Probst in der Schlussphase noch einmal alles versuchte und am Ende mit vier Spitzen agierte reichte es nicht mehr zum Ausgleich. Dieser wäre aufgrund der starken Leistung unserer Mannschaft vor allem in der zweiten Halbzeit mehr als verdient gewesen.




